2 ) Seit dem Potsdamer Abkommen, erstmalig durch Churchills Rede vom 6. 3. 1946 in Fulton, dann durch die Rede des damaligen britischen Außenministers Bevin im Unterhaus am 25. 7. 1946 und schließlich durch die Ansprache des damaligen amerikanischen Staatssekretärs für auswärtige Angelegenheiten J. F. Byrnes in Stuttgart am 6. 9. 1946, haben die Westmächte immer wieder die Unrechtmäßigkeit der Inbesitznahme Ostdeutschlands durch den polnischen Staat betont und an der im Potsdamer Abkommen niedergelegten Bestimmung festgehalten, daß die endgültige Regelung der polnischen Westgrenze erst in einem Friedensvertrag mit Deutschland geschehen könne; vgl. dazu die im ‚Osthandbuch', Heft 6, veröffentlichten ausländischen Dokumente; ferner Friedrich Hoffmann: Die Oder-Neiße-Linie, und W. Wagner: Die Entstehung der Oder-Neiße-Linie, sowie die dort angegebene Literatur.