3 Nach der Volkszählung von 1946 lebten in der sowjetischen Zone Deutschlands 4000 Ungarndeutsche, d. h. Evakuierte und Flüchtlinge. Die Volkszählung von 1950 weist keine Herkunftsländer nach. Aus einer Wahlrede des damaligen ungarischen

Stellvertretenden Premierministers Matya Rákosi ist zu entnehmen, daß 50 000 Personen in die Sowjetzone aufgenommen werden sollten (vgl. Stuttgarter Zeitung Nr. 64 vom 13. 8. 1947). Kulischer, „Europe on the Move”, New York 1948, S. 248, gibt die Zahl von 60 000 an. Die Gesamtsumme von ca. 54 000 Ungarndeutschen kann als annähernd gleichbleibend angesehen werden, da die Abwanderung in die Bundesrepublik bis 1950 durch Heimkehrer aus Rußland kompensiert wurde.