3 So schreibt z. B. Michael Weingärtner aus Dunakömlöd in einem Bericht:

„... Es war bei uns zum Beispiel sehr gebräuchlich, obwohl man stets deutsch sprach, den Morgengruß (Guten Tag — Jónapot) madjarisch zu sagen. Man empfand dabei nichts Besonderes, die älteren Leute wollten und konnten von diesem Gebrauch nicht loskommen. Grüßte man einen Volksbundangehörigen, so wurde man im wahrsten Sinne des Feldwebeltons mit den Worten „Deutsch grüßen” angeschnauzt. Dies wirkte lächerlich, und man sagte „bei den Volksbundangehörigen ist alles deutsch, sogar die Katz unter dem Tisch”. Trotz alledem habe ich mich bei der Volkszählung zum Deutschtum bekannt..."