1 Nach Angaben der Volksgruppenführung meldeten sich 27 000 Freiwillige, von denen ungefähr 20 000 als tauglich für die Waffen-SS befunden wurden, ungefähr 3 500 konnten zur Deutschen Wehrmacht eingezogen werden. Da ca. 100 000 Volksdeutsche überhaupt eingezogen waren, diente also ein Fünftel in reichsdeutschen Formationen, die übrigen in der ungarischen Honvéd; s. Südostdeutsche Rundschau, Jg. l, H. 4, Juni 1942, S. 276 und Jg. 2, H. l, Januar 1943, S. 49; H. 2, Februar 1943, S. 136.
Diese Zahlenangaben der deutschen Volksgruppenführung sind nicht nur für das Jahr 1942, sondern ganz allgemein übertrieben (vgl. Anm. 2), sie beziehen sich außerdem auf das damalige vergrößerte Ungarn, das mit der Südslowakei, Nordsiebenbürgen und der jugoslawischen Batschka gerade Gebiete mit starker deutscher Besiedlung erhalten hatte. Da sich die Angehörigen der Waffen-SS hauptsächlich aus der Batschka und Nordsiebenbürgen rekrutierten, kann auf Trianon-Ungarn nur ein Bruchteil angerechnet werden.