Nr. 14: Erlebnisse einer Frau aus der Iglauer Sprachinsel in der Zeit vor und nach dem Einmarsch der Roten Armee.

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Erlebnisbericht der Kindergärtnerin Margarete Zimmermann geb. Hawelka aus Friedrichsdorf bei Iglau.

Original, Januar 1956, 10 Seiten, mschr. Teilabdruck.

Nach einigen einleitenden Bemerkungen berichtet die Vfn.:

Ende Februar 1945 schloß ich meine Ausbildung als Hortnerin in Prag ab. Wir wußten um den Ernst der Lage, denn im Herbst vorher waren wir Kursteilnehmerinnen zur gesundheitlichen Betreuung Panzergräben bauender 12—14jähriger Jungen aus den Kinderlandverschickungslagern eingesetzt gewesen. Nach unserer Rückkehr kamen die vielen Bahntransporte schlesischer Flüchtlinge, die wir ebenfalls für Nächte oder Stunden des Aufenthaltes betreuen halfen und die dann größtenteils im böhmischen Raum untergebracht wurden. Der Feind kam näher, aber wir glaubten noch an das Wunder der angeblich neuen Waffen, die auf jeden Fall den Russen aufhalten sollten. In Boskowitz bei Brünn2 mußte ich bis Ostern noch schulentlassene Jungen der KLV betreuen, die vorsichtigerweise doch nach Ostern mit Sondertransport in Richtung Bayern abgingen. Ich mußte das Heim noch einem Vertreter der Bezirksbehörde übergeben und hatte große Schwierigkeiten mit dem tschechischen Heimpersonal, die forttragen wollten, was nicht nagelfest war. Ich mußte feststellen, daß auch der tschechische Hausmeister, der scheinheilig immer betonte, uns zu beschützen, uns beslohlen hatte, aber die Eile, mit der ich mit den dort beschäftigten zwei reichsdeutschen Pflichtjahrmädeln von Brünn abgeholt wurde, weil die Bahn schon größtenteils durch Partisanensprengungen unterbrochen war, erlaubte


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uns keine Proteste mehr. Kurz vor der Einnahme durch die Russen kamen wir noch aus Brünn heraus. Die große Brücke bei Náměšt war gesprengt, und im Morgengrauen mußten wir schon in Klein-Beranau aussteigen, denn auch die Igelbrücke vor der Stadt war einige Tage vorher gerade in dem Augenblick gesprengt worden, als ein Transport junger Soldaten den Hauptbahnhof verließ. 80 junge Menschen riß der Zug in die Igel. Wir fuhren noch nach Prag, um uns pflichtschuldigst zu melden, und ich bekam den Auftrag, in Ritschan1 noch Heimkinder zum Abtransport in Richtung Böhmerwald zu bringen. Der Haß und der Hochmut der Tschechen war dort schon offen. Einige einheimische Deutsche waren durch Drohungen so verstört, daß sie sich auf meinen Rat gerne den Kindern anschlossen. Ich selbst blieb mit einem fiebrigen Rheumaanfall zurück und glaubte auch noch der Ordnung halber das Heim übergeben zu müssen. Das Haus wurde sofort von Soldaten belegt, und als mir der Offizier die Lage und den täglich erwarteten tschechischen Aufstand klar machte, begab ich mich sofort mit kleinem Gepäck auf den Heimweg. Eine ehemalige tschechische Hausgehilfin gab mir freundlichst den Rat, meine Koffer bei ihr einzustellen, ich habe nichts mehr davon gesehen, noch von dem Mädel auf meine Schreiben eine Antwort bekommen. Zwei Tage brauchte ich, bis ich nach Iglau kam. Es war eine unheimliche Fahrt: die drohende Erregung in Prag und die gemischte Gesellschaft, vielfach Hilfstruppen im Zuge.

Eigentlich wollte ich nur schnell meine Mutter aus Iglau abholen. Aber wohin? Schließlich hofften wir doch, daß der Amerikaner Böhmen und Mähren besetzen wird und nicht der Russe. Unsere Habe war größtenteils eingemauert oder vergraben. Viele Trecks fuhren in Richtung SW vorbei, größtenteils Schlesier, die nach 3 bis 4 Wochen, restlos ausgeplündert, denselben Weg zurückkamen. Wir wußten in dem Hin und Her nicht, was wir tun sollten. Erst als der Volkssturm aufgelöst war und als die letzte deutsche Wehrmachtseinheit Friedrichsdorf verließ, entschieden wir uns wie die meisten Nachbarn zum Bleiben. Der Krieg war ja aus, und in Friedrichsdorf hatten schon immer Deutsche und Tschechen nebeneinander gelebt, und wir hatten keinem etwas Schlechtes getan.

Am späten Abend des 8. Mai 1945 fielen Leuchtfallschirme, und man hörte die ganze Nacht den Donner und das Aufblitzen der Artillerie. Mit uns in der Wohnung befanden sich damals noch zwei Familien, ein Blinder mit Frau und zwei Kindern aus Schlesien und ein über 70jähriger Postbeamter i. R. aus Köln/Rh. mit Tochter und Enkelkind. Morgens um 5 Uhr gab es in der Stadt Panzeralarm, und da wir direkt an der Reichsstraße Richtung Prag wohnten, suchten wir alle den Keller auf. Kurz darauf donnerte der letzte deutsche Panzer, und ihm folgten nach einigen Minuten schon die Russen. Unaufhörlich rollten alle Arten von Motorfahrzeugen, am nächsten Tag waren es schon meist mit Mongolen besetzte Pferdewagen. Gegen 7 Uhr morgens kam der erste Russe mit einem Tschechen ins Haus wegen Waffen. Der Vater wies die Bescheinigung über die abgegebenen Volkssturmwaffen vor, übergab ihnen seine Jagdwaffen, und sie gingen wieder. Eine Stunde später kam wieder so ein Paar, und der Tscheche fragte nach dem Motorrad


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des Vaters und nach der „Dcera”1. Ich war gerade in die Küche um etwas Eßbares gelaufen und voller Bange, daß sie meinem Vater etwas tun könnten, ging ich kurz entschlossen die Treppe hinunter. Der Russe packte mich am Arm, nahm mir die Uhr ab, schickte dann den Tschechen fort und wollte mich in eine Tür zerren. Er stank nach Alkohol. Ich fragte erschrocken: „Co chceš?”2, sah ihn groß an und sagte in tschechischer Sprache: „Zu Haus hast Du doch auch eine Mutter oder eine Schwester?” Der kahlköpfige Russe sah mich an wie einen Geist, drehte sich um und ging fort. Es war mir im Haus nun nicht mehr geheuer, ich versteckte mich im Garten. Eine Deutsche, die mit einem tschechischen Eisenbahner verheiratet war, hielt ein russisches Auto an und hetzte die Rotarmisten in unseren Garten mit dem Hinweis „germanski Soldat”. Als ich mit noch drei benachbarten Frauen mit erhobenen Händen aus dem Busch kroch, weil der Soldat hineinschießen wollte, wurden wir sehr ausgelacht. Mein Brotbeutel wurde gefunden, und der russische Unteroffizier untersuchte genau den Inhalt, gab mir aber Stück für Stück, die goldene Uhr, Halskette mit Anhänger, Ohrgehänge, Reisewecker, Ring usw. zurück, salutierte und fuhr wieder ab. Die Frau des tschechischen Lehrers verschaffte uns wieder Ruhe vor den sich angesammellen keifenden Tschechinnen. Aber von Stunde zu Stunde wuchs unsere Ratlosigkeit.

Vom tschechischen Lehrerkollegen bekam mein Vater den Rat, das Schulhaus zu verlassen. Bevor wir uns noch dazu aufrafften, kam eine Gruppe von ca. 10 Gendarmen und Partisanen ins Haus und durchsuchte alles. Vater und Mutter wurden arg mißhandelt, während mich der Ortsgendarm in der Wohnung festhielt. Schließlich wurde Vater abgeführt. Vor der Schule stand während dieser Szene Franz Hoffmann, Werkmeister der Fa. Ofenböck, mit erhobenen Händen. Derselbe wurde dann im Gefängnis erschlagen.

Nun war die Haustür aufgebrochen, und getreu dem Vorbild der Gendarmen, die sich u. a. gleich Schreibmaschine, Ledermantel und Stiefel mitgenommen hatten, plünderte nun das Gesindel der Nachbarschaft. Abends herrschte auf der Gasse ein unbeschreibliches Durcheinander. Das Haus Käser in der Leopoldstadt brannte wie eine Fackel, ohne daß jemand ans Löschen dachte. Russisches „Urrä” und tschechisches Jubelgeschrei, Panzerlärm und Schüsse erfüllten die ganze Gegend. Gegen 10 Uhr mußte Mutter einigen Russen die Wohnungstür öffnen und für sie kochen. Sie war entsetzt, als sie am nächsten Morgen in die Küche kam und diese voller Unrat fand. Ich hatte mich bei den Flüchtlingen verkrochen. Unser Fluchtgepäck war entdeckt und mit den Russen verschwunden. In den ebenerdigen Räumen, die als Vereinsräume zuletzt Flüchtlinge beherbergt hatten, sah es aus wie nach einem Bomenbangriff. Aufgeschlitzte Betten, Kleider, Mörtel, Unrat, Bilder, Scherben, Bücher, Papiere u. a., alles kniehoch durcheinander. Das neue Mobilar meiner Schwägerin, in Verschlagen zum Abtransport vorbereitet, war mit Äxten sinnlos zerschlagen. Kaum waren die Russen aus dem Haus, kamen die Partisanen vom Vorabend wieder, schossen wild um sich,


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und als die erschrockene Frau des Blinden, die kein Tschechisch verstand, ein deutsches Wort sagte, wurde sie augebrüllt, geohrfeigt, dem Mann die Blindenuhr abgenommen, und die ganze Familie mußte sofort aus dem Hause. Ich bekam auch eine Ohrfeige, und meine Brille zersplitterte auf der Steintreppe. Erst nach Monaten bekam ich einen Ersatz. Alle Uniformstücke und was sonst an besseren Sachen ins Auge fiel, wie z. B. Schuhe, Wäsche und das große Radio wurden mitgenommen. Während dieser Durchsuchung mußten wir Deutschen alle in einer Ecke mit dem Gesicht zur Wand stehen, von zwei Buben mit aufgesteckten Bajonetten bewacht. Diese Schrecken wurden dem alten Herrn doch zuviel, er suchte sich ein anderes Quartier im Nachbarhause. — Diese Kölner wurden im Juni gesondert abgeschoben und erreichten im Herbst nach ungeheuren Strapazen krank Köln/Rh.

Mutter und ich zogen uns in das hinterste Zimmer zurück und suchten nach noch brauchbaren Kleidungsstücken und Lebensmitteln zum Einpacken, als plötzlich ein baumlanger Kerl mit Kosakenmütze hinter uns stand. Er fragte in gebrochenem Deutsch: „Warum Du traurig? Du Nazzi?” Ich schüttelte den Kopf, sagte, die Tschechen haben meinen Vater fortgeführt. Er sagte nur: "Tschechen nix gut. Du machen gut Quartier für mein Offizier.” Es kam ein Hauptmann, der gefangene russische Hilfstruppen verhörte, und sein Dolmetscher versicherte uns, daß er keine Tschechen hereinlasse und daß wir ruhig schlafen sollten. Wir hatten wirklich eine ungestörte Nacht, aber am frühen Morgen war unser „Schutz” ausgeflogen. Der tschechische Lehrer kam und riet uns nochmals, das Haus zu verlassen und ihm die Schlüssel zu geben. Er fragte uns, ob wir noch einige Lebensmittel für unseren Bedarf haben. Als wir dies verneinten, brachte er von sich aus in einer Tasche Mehl, Zucker und Malzkaffee. Mutter wollte wissen, was mit Vater geschehen war, worauf er uns mit einem Begleiter zum Gemeindeamt schickte. Unterwegs wurden wir von den Ziegelböhm beschimpft. Am Bürgermeisteramt residierte der Národní Výbor und sein Chef, der tschechische Bürgerschuldirektor Stradal, sagte im Nebenzimmer laut zu unserm Begleiter: „Was wollen sie denn, der Alte ist erschossen. Sie sind früher dem Hitler nachgelaufen, so sollen sie ihm jetzt auch nachlaufen.” So wurde unser Vater totgesagt, und wir haben aus diesem Grunde auch keinerlei Bekleidung für ihn mitgenommen. Wir holten uns in der Schule noch einige Sachen und verließen durch eine Zaunlücke den Garten. Bei Aufräumungsarbeiten in der Wohnung der Eltern durch deutsche Frauen wurden noch Bilder, Sparbücher, Wäschestücke vom tschechischen Lehrer aussortiert und uns geschickt. Dieser tschechische Oberlehrer S. handelte uns gegenüber sehr korrekt und menschlich und mußte später angeblich als Kollaborant dafür büßen.

Wir wanderten nach Wetterhöfel. Als wir die Bahnstrecke überquert hatten, fuhr ein Zug nach Iglau. Aus dem Fenster eines Wagens rief einer verzweifelt: „Grüßt mir mein Weib, ich seh sie nimmermehr.” Wer es war, konnten wir nicht erkennen. In der Villa Nitsch fanden wir eine vorübergehende Bleibe für drei Tage, dann kam ein russisches Kommando ins Haus. Schimpfend mußte auch der tschechische Hausbesorger sofort räumen, dem die Befreier noch tags zuvor ein Reitpferd geschenkt hatten, das im Garten graste. Indessen zogen von Simmersdorf her viele Gruppen Kriegsgefangener vorbei. Wir hatten alles erreichbare Brot und Wasserkannen bereitgestellt,


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und manchmal durften wir den erschöpften Soldaten doch etwas über den Zaun reichen.

Am 13. Mai früh machten wir uns auf, um das Schicksal unserer Verwandten 3 km weiter in der „Kronowitten” zu erkunden. Ein herrlicher Maientag, aber kein Mensch war weit und breit zu sehen. Beim Schatzberg-Müller sahen wir im Garten unter einem Baum ein Bett mit gelbseidener Steppdecke — es könnte unsere gewesen sein — darin schnarchte ein Russe. Wir schlichen uns vorbei. Von Vaters Elternhaus kam uns die schwarzgekleidete Hausgehilfin händeringend entgegen und lamentierte: „Unsere Frau ist heute gestorben!” Die Tante Hawelka war nur auf einen gehässigen tschechischen Verwalter angewiesen und hatte in den Nächten mit ihrer Tochter in Feld und Wald Schutz gesucht. Dabei hatte sie sich den Tod durch eine schwere Lungenentzündung geholt. Sie lag in der Festtagstracht in der Stube aufgebahrt, was aber einige Russen nicht störte, nebenan zu zechen und zu schlafen. Ein tschechischer Bote hatte sogar die Tochter in Wesenz erreicht, sie kam am nächsten Morgen mit ihren Buben die 18 km zu Fuß, und doch war es schon zu spät, der Totengräber hatte die Mutter schon tags zuvor in aller Stille begraben. Mutter und ich machten noch einen letzten Besuch bei Verwandten in Ebersdorf und auf dem Friedhof und wanderten dann hinter Preitenhof querfeldein nach Gießhübl1. Wir hatten einen unvergeßlich schönen Weitblick, so als wollte sich die Heimat noch einmal in schönstem Sonnenschein für immer in unser Herz legen. Kein Mensch arbeitete draußen auf den Feldern, die von breiten Panzerstraßen durchzogen waren. Wir hofften, in Gießhübl eine Bleibe zu finden, aber auch dort war unser Aufenthalt verboten. Die deutschen Bauern waren größtenteils im Lager des weiblichen RAD eingesperrt, der Siegl-Hof hatte schon einen tschechischen Verwalter, der jedoch die deutschen Frauen weitgehend gegen die Russen schützte, es war der Sohn des tschechischen Nachbarn. Um eine Hoffnung ärmer schlichen wir uns wieder bei der Hintertüre heraus über die Felder zurück nach Wetterhöfel. Mutter bekam Fieber, und so ging ich am nächsten Tag allein wieder auf Suche nach Unterkunft nach Altenberg. Glücklicherweise blieb ich am Weg unbehelligt.

Die Stimmung in Altenberg war ebenso ratlos. Täglich wurden Männer abgeholt zum Vieh- oder Pferdetreiben oder ins Gefängnis. In der Nacht vorher hatten betrunkene Russen, von Tschechen angeführt, meine Cousinen gejagt. Plötzlich war meine Mutter da, ganz abgehetzt. Sie wollte mich warnen, damit ich nicht den Russen in der Villa Nitsch in die Hände liefe, denn von dem Räumungsbefehl der Villa wußte ich noch nichts. Im Gasthaus Kirchner hat man uns bereitwilligst aufgenommen zu den ohnehin zahlreichen Schutzsuchenden. In den Räumen der Gastwirtschaft machte sich eine Russenküche breit, wir schälten dafür tagelang „Kartoschki”2. — Die allgemeinen Verbote wurden uns erst nach und nach bekannt, denn wir hatten kaum eine Verbindung mit der Stadt. Nun hörten wir auch von den vielen Bekannten, die in der Stunde der Verzweiflung freiwillig aus dem Leben gegangen waren. Irgend jemand brachte auch die Nachricht, daß mein Vater bei Aufräumungsarbeiten in der Stadt gesehen worden war. Am nächsten


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Tag nahm mich Frau Gasseldorfer, die besser Tschechisch sprach, mit auf die Suche nach ihrem abgeführten Gatten. In der Tiefen Gasse erfuhr ich, daß Vater tatsächlich in der Jakobsschule eingesperrt sei. Wir wollten ihm Wäsche und Brot bringen, durften aber gar nicht bis zum Eingang.

Am 26. 5. wurde auch die Kirchner-Wirtschaft ganz von Russen beschlagnahmt, und wir fanden bei Familie Herd in Friedrichsdorf eine Notunterkunft. Ich mußte mich täglich zur Arbeit stellen und russische Offiziersquartiere am Tivoli putzen. Es war ein aufregender Dienst, aber wir bekamen gutes Essen und blieben unbehelligt. In den Nächten suchte ich Schutz bei Kaufmann Schramme!, wo ein rumänischer Offizier logierte, der sich eindringenden Russen immer entgegenstellte. In Friedrichsdorf passierte es damals, daß Tschechen eine Anzahl von deutschen Frauen und Mädchen nachts zum Putzen eines Hauses für einen Generalsbesuch holten und diese dann auf das gemeinste einer russischen Meute in die Hände lieferte. Bei Herd schwitzte ich auch einmal zwei Stunden unter der Ofenbank, als mich ein Russe, der mich beim Fenster erblickt hatte, nicht fand und zum Tröste sich von den alten Frauen etwas kochen ließ. — Noch einmal war ich in diesen Tagen in Altenberg und wurde von einem rumänischen Soldaten, der sich als Siebenbürger Deutscher entpuppte (aus dem Ort Himmelreich), heil zurückgebracht.

Im weiteren berichtet die Vfn. über die Internierung der deutschen Bevölkerung der Iglauer Sprachinsel, die Situation der Internierten in den Lagern Gossau, Brünnerberg und Obergoß und über die Ausweisung im April 1946.1.